Neubau der Kasarani Primary School in Kitui County, Kenia

Aktuell ist die Schule in einem katastrophalen Zustand und benötigt dringend Unterstützung bei der Verbesserung der Infrastruktur.

Die Klassenzimmer sind nur behelfsmäßig aus Stöcken und
Lehm gezimmert mit Dächern aus getrocknetem Gras.

 

Unterricht findet unter schwierigen Bedingungen statt. Die Kasarani Primary School verfügt momentan weder über ein Lehrerzimmer, noch über eine Schulküche, Toiletten, Wasserversorgung oder gar eine Umzäunung.

 

 

Während der Regenzeit muss der Unterricht häufig unterbrochen
werden, damit die Kinder Schutz in einem der zwei sichereren Gebäude
suchen können. Und auch an Mobiliar und Lernmaterialien
mangelt es an der Schule.

Die einzige Wasserquelle der Kasarani Primary School ist der sechs Kilometer entfernte Tana Fluss.

 

Die Kinder wechseln sich dabei ab, Wasser aus offenen Brunnen im trockenen Flussbett zuholen. Das Wasser dort ist meist verunreinigt. Mangels Alternativen
trinken die Kinder das Wasser dennoch und leiden deshalb
häufig unter Durchfallerkrankungen.

Was WIR tun können.

Unsere Stiftung möchte gemeinsam mit der Welthungerhilfe die Situation der Schulkinder an der Kasarani School verbessern.

Die Mädchen und Jungen sollen ein sicheres und Kindgerechtes
Lernumfeld erhalten. Dadurch steigert sich nicht nur ihr Wohlbefinden,
sondern auch ihre Schulische Leistung.

Auch die hygienische Situation an der Schule soll verbessert werden,
um die Gesundheit der Kinder zu stärken und ihre Fehltage zu reduzieren. Dazu gehört neben dem Ausbau der Wasserversorgung und Sanitärinfrastruktur auch Aufklärung über
Hygienepraktiken, um dauerhafte positive Verhaltensänderungen bei den Kindern herbeizuführen. Auch ausgewogenere Ernährung soll die gesundheitliche Situation verbessern.

 

Folgende Maßnahmen sind bereits in der Umsetzung:

• Bau und Ausstattung von 6 neuen Klassenzimmern
• Sanierung von 2 bestehenden Klassenzimmern
• Bau eines gemauerten 50 m3 Wassertanks
• Bau von 3 Latrinen
• Bau eines Lehrerzimmers und einer Schulküche
• Errichtung eines Schulteiches und einer Bewässerungsanlage für den Schulgarten
• Bereitstellung von solarbetriebenen Leuchten
• Einzäunung des Schulgeländes inkl. Eingangstor
• Ausbau des Schulhofs und Ausstattung mit Sportgeräten

Von der Baustelle Kitui County haben wir folgende Bilder über den aktuellen Baufortschritt erhalten. Dieses Ergebnis möchten wir natürlich mit allen Spendern teilen.

Diese Fortschritte sind von November 2019: 

Diese Fortschritte konnten bis Januar 2020 gemacht werden: 

Die Fortschritte konnten bis Mai 2020 gemacht werden:  

In dem vergangenen Jahr wurden die neuen Klassenzimmer, die Latrinen und das Verwaltungsgebäude bis auf die elektrische Installation und Malerarbeiten fertiggestellt.
Der Bau des Wassertanks ist ebenfalls abgeschlossen und schon mit reichlich Wasser gefüllt. Auch der Schulgarten konnte schon so weit fertiggestellt werden, dass die ersten Gemüsesorten angepflanzt werden konnten.
Auch die Umzäunung der Schule zur Sicherheit wird bald vollendet sein und das Mobiliar wird eintreffen.
Doch auch in Kenia hat die Corona-Pandemie dazu geführt, dass nicht alles wie geplant fertiggestellt werden konnte und aufgrund von Fehlenden Materialien die Hygieneschulungen noch nicht ausreichend durchgeführt werden konnten. Doch es wird weiterhin alles dafür getan den Schülern schon bald eine schöne und sichere Schule zu bieten in der sie ihren Weg in die Zukunft starten können.

Zum Abschluss folgt ein kurzes Zitat von Herr Mutua, Vorsitzender der Schule: “Die Pläne und Visionen für unsere Schule, von denen ich geträumt habe, sind nun Wirklichkeit geworden. Als diese Gemeinde mich vor Jahren zum Vorsitzenden der Schule wählte, hätte ich fast abgelehnt, weil die Schulinfrastruktur baufällig war und ich mir nicht vorstellen konnte, dass meine Leitung die Leistungen der Schule unter diesen Umständen verbessern könnte. Dank der Stiftung Kinder – unsere Zukunft kann unsere Schule nun zu einer Modellschule in der Region Ikutha South wird. Die schulischen Leistungen unserer Kinder bei den nationalen Prüfungen im vergangenen Jahr lagen unter Durchschnitt, was sicherlich auch auf die mangelhafte bestehende Infrastruktur unserer Schule zurückzuführen ist, die die Qualität der Bildung beeinträchtigt. Wenn man heute sieht, wie vielversprechend sich der Ort entwickelt hat, bin ich sicher, dass die Kandidaten im kommenden Schuljahr ausgezeichnete Ergebnisse bringen werden. Meinen Dank an den Spender.”