Kajiado, Kenia

Zustand vor Ausbau

Das Projekt wird zur Verringerung von Armut und Hunger in den ländlichen Gebieten von Kakamega, Makueni und Kajiado in Kenia beitragen, indem es die Entwicklung grüner Kompetenzen für Frauen und Jugendliche fördert. Dies soll erreicht werden, indem 1.500 junge Menschen (von denen mindestens 60% Frauen sind) in den 3 Bezirken technische und wirtschaftliche Fähigkeiten und Lebenskompetenzen in ausgewiesenen Bildungseinrichtungen erwerben und diese für (Selbst-)Arbeit im Grünen Sektor nutzen. Dazu wird unter anderem ein Inkubationszentrum für Junggründer entwickelt und die Zielgruppe durch Ausbildungskurse und Praktika geschult.

Wie der Rest der Welt ist auch Kenia seit dem Frühjahr 2020 massiv von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen. Als die ersten Fälle im Land nachgewiesen wurden, handelte die Regierung schnell und strikt. Strenge Ausgeh- und Versammlungsverbote wurden angeordnet und die Grenzen geschlossen, ebenso wie alle Schulen und Bildungseinrichtungen im Land. Dies wirkte sich vor allem auf die Anwerbung von Auszubildenden für die Ausbildungsstätte in Kajiado aus.

Die wichtigsten Errungenschaften im Zeitraum von November 2019 bis August 2020, waren der erfolgreiche Abschluss der Markstudie zur Identifizierung und Priorisierung von Wertschöpfungsketten sowie die vorläufige Bewertung des Inkubationszentrums durch Besuche vor Ort.

Durch die starke Präsenz im Projektgebiet der Welthungerhilfe und des lokalen Durchführungspartners (ADS) konnten nach den ersten Lockerungen der Corona-Beschränkungen einige Aktivitäten rasch wieder aufgenommen werden.

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Projektziele und- maßnahmen

✓ Schaffung von Ausbildungs-und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft für junge Menschen

✓ Die Mobilisierung und Sensibilisierung der Gemeinden

✓ Die Identifizierung und Auswahl der Projektbegünstigten

✓ Vorbereitungen mit dem mit LATIA Resource Center, um die vorhandenen Einrichtungen zu bewerten und den Boden für Verhandlungen über die Aufnahme von Auszubildenden im Zentrum zu bereiten

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Geplante Aktivitäten

Geplante, aber noch nicht begonnene Aktivitäten aufgrund von Corona-Beschränkungen sind unter anderem:

  • Lehrplanüberprüfung mit dem LATIA Resource Centre (Inkubationszentrum)
  • Abschluss der Bewertung des Kapazitätsbedarfs in Bezug auf der in der Marktstudie identifizierten prioritären Wertschöpfungsketten
  • Entwicklung und Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit dem LATIA Resource Center
  • Infrastrukturelle Weiterentwicklung des Inkubationszentrums zur Aufnahme der Ausbildungskurse in den identifizierten Wertschöpfungsketten (z.B. Beschaffung von modernen Gewächshäusern, IT-Ausstattung etc.)

  • Rekrutierung und Einschreibung von Auszubildenden
  • Förderung und Begleitung von Schulungen und Praktika im Bereich Agribusiness
  • Entwicklung eines Follow-Up Monitoring Systems, das die Erfolge und Auswirkungen der Ausbildungskurse der Absolventen und Absolentinnen nach ihrem Abschluss und Einstieg in das Erwerbsleben nachverfolgt und damit die Nachhaltigkeit und den Impact für die Gesellschaft misst.

Fortschritte

Zwischenzeitlich wurden für das Kompetenz- und Gründerzentrum in Kajido alle notwendigen Strukturen aufgesetzt. Folgende Aktivitäten wurden u.a. begonnen

  • Einschreibung von Frauen und Jugendlichen, um die Teilnehmenden des Green Business-Projekts zu unterstützen
  • Kapazitätsaufbau der Teilnehmenden in TVET-Einrichtungen (Technical and Vocational Education and Training)
  • Einrichtung des Ressourcenzentrums für das Agribusiness
  • Ausbau der VSLAs (Village Savings and Loan Association).